6. Juni 2019

Laura Zeiger, Ricardo Marinello & Benedikt ter Braak in der Grundschule Allendorf

Die Sopranistin Laura Zeiger studierte bei Prof. Michaela Krämer und Anja Paulus an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Seit 2018 strebt sie ihren künstlerischen Master an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Cynthia Jacoby-Deventer an. 2016 war sie in einer Produktion von L. Bernsteins „Mass“ als Blues- Solistin in der Kölner Philharmonie zu erleben. Im Jahr 2017 debütierte sie in der Rolle der Jenny aus F. Boieldieus „La Dame blanche“ unter anderem im Stadttheater Aschaffenburg und im Theater Rüsselsheim (Junge Oper Rhein Main). Im Sommer diesen Jahres steht sie als Papagena aus „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart bei den Schlossfestspielen Ettlingen auf der Bühne. Neben der Tätigkeit als Sängerin und Darstellerin ist sie auch als Gesangspädagogin bei unterschiedlichen Chören tätig. Laura Zeiger ist außerdem Stipendiatin von Live Music Now.

Ricardo Marinello sang sich 2007 mit “Time to Say Goodbye” in die Herzen des Publikums und gewann die RTL-Show “Das Supertalent”. Er entschied sich für ein klassisches Gesangsstudium an der renommierten Robert-Schumann Musikhochschule in Düsseldorf bei Frau Prof. Jeanne Piland, Boris Statsenko und Prof. Konrad Jarnot. Mittlerweile trat der Tenor mit hochrangigen Ensembles und Kollegen wie der Sopranistin Anna Maria Kaufmann, den Düsseldorfer Symphonikern und dem European Philharmonic Orchestra auf und stand unter anderem in der Tonhalle Düsseldorf, dem Gasteig in München und der Berliner Philharmonie auf der Bühne. Ricardo gewann 2010 den 1. Preis beim Festival della Canzone Italiano in New York, 2012 den Fritz-Atzl Workshop-Preis und wurde 2015 Preisträger des 1. Internationalen Lied-Festivals am Zürichsee.

Benedikt ter Braak beeindruckt durch eine außergewöhnliche Bandbreite in seinem musikalischen Schaffen. Als Pianist spielte er u.a. bereits in der Mercatorhalle Duisburg, beim Ars-Longa Musikfestivals Moskau und in der Lorne-Watson Hall in Kanada. Seine kompositorischen Werke wurden mit der Radiophilharmonie Saar und den Bochumer Symphonikern aufgeführt, sowie auf dem NYCEMF Festival New York und dem CMAA Mexico gespielt. 2017 bekam sein Orchesterwerk „Kataklysm“ den Rotary Kompositionspreis der Stadt Oberhausen. Sein Klaviertrio Elementi gewann den 1. Preis beim Köhler Osbahr Kammermusikwettbewerb Duisburg und den 2. Preis beim europäischen Kammermusikwettbewerb „Concours Européen Musique d´ensemble“ in Paris. Mit seiner Electronica Band GETIER tourte er 2019 in Malaysia und war für den popNRW Newcomer-Preis nomminiert. Pop, Klassik und seine kompositorischen Fähigkeiten vereint er beim Chronatic Quartet.

7. Juli 2019

Chronatic Quartet bei Familie Klute

Jede Musikrichtung hat ihre Zeit. Wie wäre es mit einem Konzert, das Zeit und Raum aus den Angeln hebt?
Das Chronatic Quartet schafft, was kaum einer Band gelingt: Robbie Williams steigt zu Vivaldi auf die Bühne, Brahms begleitet Freddie Mercury, Mozart geht mit Supertramp auf Tour und Jon Bon Jovi rockt mit Johann Sebastian Bach. Ob Jung oder Alt, Operngänger oder Rocker, Hoch- oder Popkultur: Die vier Musiker aus dem Saarland und Nordrhein-Westfalen bauen leidenschaftlich Brücken, wo üblicherweise Barrieren den Weg versperren.
Unter dem Namen „Fourtissimo“ gegründet, ist das Quartett bereits seit über zehn Jahren unterwegs. Bisherige Highlights: der Kulturpreis der Stadt Saarlouis 2016, diverse Veranstaltungen des Saarländischen Rundfunks, ein Auftritt beim Deutschlandfest in Berlin sowie zahlreiche eigene Konzerte im In- und Ausland. 2018 erfolgt der „Relaunch“. Als Chronatic Quartet erfüllen sich Tobias Paulus (Violine), Marco T. Alleata (Bass), Benedikt ter Braak (Piano) und Jan Friedrich (Schlagzeug) einen Traum, arrangieren Musikstile zu einer Einheit, die oft nur getrennt stattfinden, und fügen fantasievolle Eigenkompositionen hinzu. „Wir sprechen mit unserem Programm alle Menschen an, die gerne Musik hören, denn für uns ist Musik etwas Zeitloses. Musik ist Musik, ob es jetzt Klassik ist, Rock, Pop oder der Soundtrack eines Films“, so Pianist Benedikt ter Braak. „Alle Genres haben etwas Schönes in sich.“ Virtuose musikalische Darbietungen, spannende Geschichten, Comedy-Einlagen, Blicke hinter die Kulissen: Ein Konzert mit dem Chronatic Quartet ist ein vertonter Dialog der Generationen, eine Reise durch die vierte Dimension; also setzen Sie sich hin und schnallen Sie sich an, wenn es heißt: Classic Rocks Pop!
Weitere Infos unter: www.chronaticquartet.com

14. Juli 2019

Cinnamon Pool bei Familie Buchholzki

Das Trio „Cinnamon Pool“ setzt sich aus Maika Küster (Gesang), Konstantin Döben (Trompete, Flügelhorn) und Bertram Burkert (Gitarre) zusammen. Die drei jungen Musiker*innen aus Berlin und Essen spielten bereits in unterschiedlichen Formationen verschiedener musikalischer Genres zusammen (Jazz, Klassik, Musical). Unter anderem hatten Bertram Burkert und Konstantin Döben eine gemeinsame Zeit im Bundesjazzorchester und aktuell im Stegreif.Orchester. Alle drei Bandmitglieder sind eigenständige Musiker*innen, die ihren eigenen Stil und ihre eigene Expressivität entwickelt haben. Trotzdem, oder gerade deswegen, gelingt es ihnen, ein harmonisches Konglomerat zu bilden. Verbindend ist dabei die Liebe zu Jazz, aber auch zu poppigen Songstrukturen. Konstantins Flügelhornsound schmiegt sich geradezu liebevoll an Maikas Stimme an, während Bertrams Gitarre der Musik das Wilde und Vielschichtige verleiht. Diese Rollenverteilung ist aber keineswegs festgesetzt und wird gerne überraschend getauscht. Sie spielen Musik um ihrer selbst willen; Musik, die man lieben kann. Konventioneller Druck hat hier keinen Platz, es wird nicht vorwärts getrieben, sondern es wird Zeit gegeben, sich zu entwickeln. Mit diesem Gedanken arbeiten sie derzeit an ihrer EP (Mini-Album), die, dem Charakter der Band treu bleibend, dann erscheint, wenn sie soweit ist.

Weitere Infos unter:
www.derweisepanda.de
www.konstantin-doeben.de
www.bertramburkert.com

1. September 2019

Cornelia Briese & Irene Fenninger bei Familie König

Die in Traunstein/Bayern geborene Harfenistin Irene Fenninger begann 2007 das Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie 2014 den Bachelor erhielt. Im Juli 2018 schloss sie ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab. Derzeit setzt sie ihre Studien ebendort im Rahmen eines Konzertexamen fort.

Irene Fenninger hatte für die Spielzeit 2010/11 eine Praktikantenstelle am Gärtnerplatztheater München inne und war im Anschluss Mitglied des European Union Youth Orchestras sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters. In der Saison 2018/19 war sie Praktikantin der Duisburger Philharmoniker. Als Aushilfe war und ist Irene Fenninger in verschiedenen Orchestern tätig, wie bei den Münchner Symphonikern, den Münchner Philharmonikern oder dem WDR Funkhausorchester. Zudem pflegt sie eine rege solistische wie auch kammermusikalische Konzerttätigkeit. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und wird zudem von „Yehudi-Menuhin-Live Music Now“ gefördert.

Cornelia Briese,1987 in Paderborn geboren, studierte am Konservatorium Maastricht, an der Musikhochschule Münster und der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Den künstlerischen Schwerpunkt legte sie bereits früh auf den Bereich der Kammermusik: 2012 gewann sie mit dem „Deli Quartett“ den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb des Konservatoriums „Giuseppe Verdi“ Mailand. Es folgten zwei 1. Preise bei Kammermusikwettbewerben der Musikhochschule Münster 2014 und der Hochschule für Musik und Tanz Köln 2015. 2018 erspielte Cornelia mit dem Trio Elementi den 1. Preis beim Köhler Osbahr Kammermusikwettbewerb Duisburg, sowie den 2. Preis beim europäischen Kammermusikwettbewerb „Concours Européen Musique d´ensemble“ in Paris. Als Orchestermusikerin spielte sie u. a. mit dem „National Youth Orchestra of the Netherlands“ (NJO), der Jungen Deutschen Philharmonie, dem WDR Funkhausorchester, der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen und der Wuppertaler Kammerphilharmonie. Neben regelmäßigen Orchestertätigkeiten widmet sie sich der intensiven Arbeit mit ihrem Klaviertrio, dem „Trio Elementi“. Zudem ist sie Mitglied des Neue Musik Ensembles Aachen und Cellistin des Ensembles 88 (Maastricht, NL).

8. September 2019

La petite Mort in der Kreativtischlerei Allhoff

Wenn Sophie Sczepanek und Sebastian Bente als Duo „la petite Mort“ zusammenkommen, liegt Leben in der Luft und eine gewisse frankophile Begeisterung kann nie ganz verleugnet werden. So ist es dann auch kein Wunder, dass die beiden ab und an mal zur Dramatik neigen, was der ganzen Sache aber keinen Abbruch tut. Da wird fabuliert, geschwelgt und auch mal zu tief ins Glas geguckt, aber immer wieder blitzen Verstand und Liebe durch die Lieder. Wer kann der Piaf schon widerstehen, auch wenn sie das Bleistiftröckchen durch eine Hose ersetzt hat? Mutig lässt „La petite mort“ die Themen aufeinander prallen, lässt Zara Leander auf Kurt Weill treffen und auch mal stolpern, findet Einigkeit in unvergessenen Evergreens und wagt sich auch mal in den nächtlichen Rinnstein der schönsten Stadt an der Seine. Die Fassade bröckelt hier und da, es wird um Haltung gerungen und nicht immer scheinen Sophie und Sebastian den nächsten Schritt vorausahnen zu können. Doch wer könnte das schon?
Sebastian Bente gibt dabei den Caféhaus-Bariton, den Chansonnier und wenn‘s sein muss auch mal die Bordsteinschwalbe während Sophie Sczepanek ihn mit ihren flinken Fingern und ihrem Divenherz nicht nur auf den Tasten begleitet, sondern Wegbegleiterin für die Nacht ist. Wer könnte sich dem schon entziehen?
Lassen Sie sich verführen.

Weitere Infos unter:
www.sebastianbente.de

www.sophiesczepanek.com

15. September 2019

Blue Terrace im Hofcafe Sundern

Blue Terrace ist eine Formation erfahrener Musiker, die ihre Lust am Außergewöhnlichen, ihr Interesse am gesamten Spektrum menschlicher Stimmungen und an den Thematiken des Blues zusammengeführt hat. Die große musikalische Vielfalt der Bluesmusik unter dem Motto „All Kinds of Blues!“ auf die Bühne zu bringen liegt ihnen am Herzen. So lassen intime romantische Balladen, mitreißende swingende und groovende Tempi und energetisch aufgeladene Grooves in einer harmonischen Mischung das Blueskonzert zu einem Fest für die Ohren werden. Auf der Grundlage älterer und neuer Stilrichtungen des Blues z.B. Delta Blues, Chicago Blues, Soulblues, Swingblues, Jumpblues, Bluesrock etc. verarbeiten sie bekannte und unbekannte Klassiker zu eigenwilligen und eigenständigen Interpretationen. Das künstlerische Anliegen der Band zeigt sich u.a. auch darin, vergessene Songs aus den 1920ern bis zu den 50er Jahren im modernen Gewand vorzustellen wie z.B. die allererste Schallplattenaufnahme eines Bluestitels, der zu seiner Zeit eine Sensation war. Viele dieser Songs erfuhren im Laufe der Zeit eine Neuauflage, wie z.B. der Titel der „Empress of Blues“ Bessie Smith, „I want some Sugar in my Bowl“ durch die Sängerin Nina Simone. Weiteres Beispiel ist der durch die Rolling Stones in den 60er Jahren als Bluesrocknummer bekannt gewordene Jazzstandard „Route 66“, ein von Eric Clapton und vielen aktuellen Bluesformationen interpretierter Titel von Robert Johnson. Mit dabei sind ebenfalls Klassiker des Blues wie „The Thrill is gone“ von B.B.King und eingängigere Songs wie „Messing with the Kid“ von Junior Wells, „The Story of the Blues“ von Gary Moore oder Titel von Albert King, Stevie Ray Vaughan und John Mayer. Beispiele für neu komponierten modernen Blues sind der Titel „Used to rule the World“ der amerikanischen Bluesgitarristin und mehrmaligen Grammy-Gewinnerin Bonnie Raitt und der Song „You“ des aufstrebenden deutschen Bluesmusikers Henrik Freischlader. Blue Terrace bietet mit ihrem Blueskonzert dem klassischen Bluesliebhaber wie auch Interessierten, die den Blues erst noch für sich entdecken möchten, ein unvergessliches Musik-Event!
Weitere Infos unter: www.blue-terrace.de