2023

Gartenkonzert //

2. Juli 2023

Romeo Franz Ensemble

Beginn 11:30 | Eintritt frei
Familie Clauß | Arnsberg-Bruchhausen

Romeo Franz und sein Ensemble zählen zu den bekanntesten und authentischsten Vertretern der Musik deutscher Sinti. Der Musikstil der Gruppe kommt auch dem Stil des „Hot Club de France“ mit Stephane Grapelli sehr nahe. Dennoch hat das Romeo Franz Ensemble seinen ganz eigenen und unverkennbaren Stil. Das Repertoire ist sehr breit gefächert, Swing, Jazz der dreißiger, vierziger, fünfziger Jahre, Latin, Walzer, ungarische Folklore und viele eigene wunderschöne Kompositionen. Gipsy-Jazz vom Feinsten – feinfühlig und feurig, freudig-fetzend und traurig-schwermütig – präsentieren die leidenschaftlichen Musiker mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire.

Die 1. Geige spielt inzwischen Sunny Franz (Jg. 2000), der schon mit sechs Jahren den 1. Preis beim saarländischen Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ gewann. Sein Vater, der Bandgründer Romeo Franz, Meisterschüler von Schnuckenack Reinhard, wechselte an die 2. Geige. Er entstammt einer Musikerfamilie und kam deshalb sehr früh mit der Musik in Kontakt. Erste öffentliche Auftritte erfolgten mit 11 Jahren, mit 23 Jahren gründete er seine erste eigene Band, das Romeo Franz Ensemble. In der folgenden Zeit stand er mit vielen Musiker*innen auf der Bühne, u. a. mit Schnuckenack Reinhardt, Bireli Lagrene, Dorado Schmitt, Greetje Kauffeld und Jermaine Landsberger. Ein besonderes Highlight war für
Romeo Franz die Einladung, 2007 für Stevie Wonder in München zu spielen. Sologitarrist Joe Bawelino, „Big Papa Joe”, Duettpartner von Joe Pass und Bireli Lagrene, lässt die Herzen der Jazzfans höherschlagen. Mit einer unglaublichen Spielfreude und Spieltechnik verblüfft „Big Papa Joe” seine Zuhörer. Rhythmusgitarre und Kontrabass vervollständigen das Ensemble.

9. Juli 2023

Chronatic Quartet

Beginn 11:30 | Eintritt frei
Familie Bönner | Sundern-Hellefeld

Was passiert wohl, wenn man alle musikalischen Stile von Pop bis Klassik kunterbunt und hemmungslos miteinander mischt? Diese Frage beantwortet das Chronatic Quartet. Es mischt Bach mit Abba, Vivaldi mit Robbie Williams oder Mozart mit Supertramp. Grenzen gibt es keine, Überraschungen aber immer, auch auf ihrer neuesten CD, auf der sie sich den „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns vorgeknöpft haben.

Wäre das nicht mal eine verlockende Vorstellung? Paganini wird zum Känguru, Jacques Offenbach findet sich mit seinem Cancan in Slowmotion als Schildkröte wieder, der virtuose Frédéric Chopin mutiert zum wilden Tier… Daneben gibt es Hühner, Fische, einen Löwen und den weltberühmten Schwan. Alles das gibt es: Camille Saint-Saëns hat im „Karneval der Tiere“ manch berühmten Kollegen ein musikalisches Denkmal gesetzt. Das Chronatic Quartet erweist allen nun eine höchst ungewöhnliche Reverenz, es „rockt“ den musikalischen Zoo des französischen Komponisten, der längst zum Klassiker avanciert ist. Natürlich handelt es sich hier nicht um eine notengetreue Übertragung des tierischen Defilees, sondern um eine ganz eigene musikalische Interpretation, die die vier Musiker als ehrende Widmung an Saint-Saëns und seine Kollegen verstehen. Aber sie kreieren etwas ganz Eigenes daraus. Hier wird Saint-Saëns‘ Klassiker neu interpretiert, nicht klassisch, aber mit großen Respekt vor dem Klassiker.
Und natürlich mit einer gehörigen Portion Drive und Humor.

6. August 2023

Uwaga!

Beginn 11:30 | Eintritt frei
Schloss Melschede | Melschede

Ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands… Vier Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stürzen sich 2007 in das Abenteuer, gemeinsam zu musizieren. Am Anfang steht vor allem die pure Spielfreude im Vordergrund – und sie überträgt sich mühelos auf jedes Publikum. Über die Jahre gemeinsamen Musizierens beeinflussen sich die Vier gegenseitig, die unterschiedlichen stilistischen Schwerpunkte wachsen zum sehr eigenen Sound zusammen,
irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik.

Uwaga! feilt seit mittlerweile 10 Jahren mit ungebremstem Eifer weiter an der gemeinsamen Vision: einer Musik ohne Grenzen, die glücklich macht, die auf direktem Wege zu Herzen und in die Beine geht. Den unbändigen Spielspaß können sich die Musiker mühelos erhalten: in einer Musikwelt ohne Grenzen wird es glücklicherweise nie langweilig.

„Uwaga! bringt ein ekstatisches Vergnügen! Diese Musik sprengt Grenzen in jeder Hinsicht und
macht Musikern wie Publikum unbeschreiblich Spaß. Crossover auf die Spitze getrieben – besser
geht’s nicht.“ (Passauer Neue Presse, 06/2016)

13. August 2023

Ensemble Chaverim

Beginn 11:30 | Eintritt frei
Familie Bünner | Meschede

Das Klezmerquartett „Ensemble Chaverim“ entführt das Publikum in die Klangwelt der jüdischen Klezmermusik. Die 4 Musiker*innen verlassen die künstlerischen Wurzeln ihrer klassischen Ausbildung, um eine jahrhundertealte Musiksprache zum Leben zu erwecken, die zutiefst emotional und in jeder Hinsicht berührend ist.

Chaverim bietet dabei ein herrlich abwechslungsreiches Repertoire, welches von alten osteuropäischen Tänzen über neuzeitliche Kompositionen bis hin zu klassisch anmutenden Stücken und Filmmusik reicht. Mit seiner großen Leidenschaft und Hingabe zur Musik erobert das Ensemble seit 2019 sein Publikum. Die Kombination aus großartiger Musik und humorvoller Moderation sorgt für ein unvergessliches Konzerterlebnis.

11. August 2023

Uli Bär und die ABC-Jazzband

Beginn 8:30 | Marienschule Sundern
Beginn 11:30 | Franz-Joseph-Koch-Schule Arnsberg

Das Programm hüpft spielerisch über die Kontinente, lässt Elefanten steppen und Krokodile Kanon singen. Es erzählt Geschichten von fernen Kulturen und exotischen Klangwelten. Es zeigt, wie Jazzinstrumente gebaut werden und wie man sie spielt. Und es lässt die Kinder mitsingen und selbst in Tasten oder Saiten greifen.

Erneut wird Uli Bär mit der ABC-Jazzband zeigen, dass Jazz nicht nur ein Thema für das reifere Publikum ist. Der erfahrene Pädagoge, Komponist, Musiker und Autor bringt die Kinder auf die Bühne und unternimmt mit ihnen eine musikalische Reise und hüpft spielerisch über die Kontinente. Dabei wird so ganz nebenbei geklärt woher der Jazz denn eigentlich kommt. Kommt der Jazz aus Europa oder Afrika oder vielleicht doch aus Amerika? Alle sind mit Leidenschaft bei der Sache und können jetzt schon als kleine Botschafter des Jazz bezeichnet werden. Denn die Konzerte der ABC Jazz Band können sich sehen und hören lassen. Natürlich dürfen spannende Reisegeschichten über Elefanten und Baumwollplantagen nicht fehlen. Zu den Liedern können alle tanzen und mitsingen und selbst zu den Instrumenten greifen.

Ob Jazzahead Bremen, Take 5-Jazz am Hellweg, Jazz Frühling Neubrandenburg, Europhonics Jazzfestival Dortmund oder Kulturhauptstadt RUHR.2010 – Uli Bär ist mit seiner swingenden Karawane immer dabei. Zusammen mit der ABC Jazz Band, werden seine Konzerte zu einem interaktiven Erlebnis für Musiker und Publikum.