3. Juli 2016

Bonko Karadjov, Eva-Maria Amann und Benedikt ter Braak bei Familie Danne-Bettgen

Schon im Gründungsjahr 2015 stellte Familie Danne-Bettgen ihren Garten für die Matinee im Grünen zur Verfügung. Da es so wunderschön bei ihnen war, sind wir in diesem Jahr noch einmal dort vor Ort.

Der Sänger Bonko Karadjov ist ein gern gesehener Gast in Sundern und trat unter anderem bei der langjährigen Konzertreihe „Matinee am Sorpesee“, die jährlich im Haus des Gastes stattfand, auf. Seine Duopartnerin, die Sopranistin Eva-Maria Amann ist zum ersten Mal in Langscheid. Begleitet werden die beiden Sänger von Benedikt ter Braak am Piano.

10. Juli 2016

Tovte bei Familie Remberg

Die Klezmer-Band „Tovte“ spielt jiddische Lieder und Tanzmusik sowie Tango-Klassiker mit Leib und Seele.

Mit raffinierten Arrangements und energiegeladenen Rhythmen lassen die fünf Kölner Musiker ihr Publikum genauso leicht andächtig zuhören wie ausgelassen tanzen.

Tovte, das sind: Tobias Gubesch (Klarinette), Nathalie Litzner (Violine), Anna Neubert (Violine), Leonhard Spies (Gitarre) und Silas Eifler (Kontrabass). Gefunden hat sich die Gruppe im Sommer 2012, zunächst als Straßenmusik-Kapelle um Tobias Gubesch.

Direkt von der Straße weg wurde Tovte eingeladen, auf einer jüdischen Hochzeit in der Synagoge Köln zu spielen. Die Geburtsstunde der Band und Initialzündung für eine Reise in die Welt des Klezmer. Die Vielseitigkeit des Repertoires und die besondere Dynamik der Musiker, ermöglichen es allen Aufführungssituationen gerecht zu werden: Ob auf der Straße, auf Hochzeiten und Partys oder bei abendfüllenden Konzerten.

Inspiration erhielten Tovte von namhaften Musikern wie dem David Orlowsky Trio und Giora Feidman. 2019 erspielte sich Tovte den Sonderpreis beim NRW Creole Wettbewerb für Weltmusik.

28. August 2016

Das Trio Freylich bei Familie Schultz

Caroline Frey erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 3 Jahren als Stipendiatin der Pflüger Stiftung Freiburg. Zusätzlich bekam sie Klavier und Cello Unterricht. 2007 nahm sie ihr Jungstudium an der Musikhochschule Freiburg auf, wo sie von Prof. Latica Honda-Rosenberg und Prof. Muriel Cantoreggi unterrichtet wurde. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für Kammermusik und erhielt mit ihrem Quartett Unterricht bei Prof. Silvie Altenburger. Seit 2013 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Mintcho Mintchev. Zusätzlich besuchte sie zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Marschner, Prof. Heime Müller, Simon Fordham und Vadim Gluzman.
Als Kammermusikerin nahm sie an Meisterkursen mit dem Fauré Quartett, Volker Jacobsen und dem Minguet Quartett teil. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie von dem Dirigenten Jeffrey Tate und Prof. Andreas Reiner.

Geboren und aufgewachsen in Deutschland zeigte Birte Jahnke schon in jungen Jahren ihr Interesse für künstlerische Tätigkeiten. Im Alter von 4 Jahren stand sie zum ersten Mal als Schauspielerin auf der Bühne und begann anschließend regelmäßig bei Theaterstücken und Singspielen mitzuwirken. Bei zahlreichen Kassetten – und CD-Produktionen übernahm sie gesanglich solistische Partien. Mit 8 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigen-Unterricht und wechselte mit 16 zur Bratsche, der sie bis heute treu geblieben ist. Im Jahr 2007 begann sie ihre Studien an der Folkwang Universität der Künste. Dort entwickelte sie, inspiriert durch fantastische Lehrer, ihr Interesse daran, neben ihrer langjährig ausgeübten Tätigkeit als Instrumentalpädagogin auch aktiv als Musikerin Tätig sein zu wollen und begann eine künstlerische Ausbildung. Birte Jahnke nahm an zahlreichen Meisterkursen renommierter Musiker Teil und erhielt diverse Stipendien und Auszeichnungen. Sie spielte als Orchestermusikerin in nahezu allen großen und bedeutenden Konzerthäusern Deutschlands.

Ghislain Portier wurde 1991 in Caen (Frankreich) geboren. Im Alter von 7 Jahren erhielt er erstmals Cellounterricht bei Sylvie Basset am Conservatoir de Caen (CRR), gefolgt von Klavierunterricht bei Christian David. Später spielte er Kammermusik mit Marie-Pascal Talbot sowie im Orchester unter der Leitung von Jean-Louis Basset. 2010 erwarb er das Diplôme d´Études Musicales (DEM), das höchste erreichbare musikalische Diplom in Frankreich und bekam somit die Möglichkeit Prokofieffs ersten Satz der Sinfonia Concertante zusammen mit dem studentischen Orchester des Conservatoires spielen zu dürfen. Seit 2012 studiert Ghislain an der Folkwang Universität der Künste in Essen in der Klasse von Christoph Richter. Ghislain nahm bereits an vielen Meisterklassen, unter anderem in der Schweiz, Frankreich, Kanada, Österreich und Deutschland teil, insbesondere mit Marcio Carneiro (Sion, Schweiz), Ivan Chiffoleau (Lyon, Frankreich) Philippe Müller (Paris, Frankreich), Rudolf Leopold (Graz, Österreich), Lynn Harrel (USA), Steven Isserlis (England) und Christoph Richter. Zusätzlich war er beim Navarra Festival in Detmold (Dezember 2011) und ist Stipendiat vom Lions Club, von der Live Music Now (LMN), und ist Mitglieder von das Quartet  Quart.essence

4. September 2016

Christine Lea Meier, Sandra Schares und Sophie Sczepanek bei Familie ter Braak

Die deutsch französische Sopranistin Christine Léa Meier wurde in Mönchengladbach geboren und begann dort ihre Gesangsausbildung mit elf Jahren bei Renate Fellner. Von da an nahm sie erfolgreich an zahlreichen Musikwettbewerben im In- und Ausland teil, wobei sie unter anderem 2002 den 1.Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ gewann. Mit bereits 19 Jahren wurde sie als Solistin in die Kölner Philharmonie eingeladen.
Sie studierte an der Musikhochschule Köln Gesang und Musikpädagogik bei Prof. Klesie Kelly-Moog und Prof. Arthur Janzen sowie an der Musikhochschule Trondheim (Norwegen) und schloss ihr Diplomstudium mit Auszeichnung ab, gefolgt von ihrem Konzertexamen. Weitere Anregungen erhielt sie durch Arbeit mit Gundula Janowitz, Michael Hampe, Christoph Prégardien, um nur einige zu nennen. Sie wurde mit mehreren Stipendien ausgezeichnet, u.a. Stipendien von der Bundesapothekerkammer, dem Instituto Italiano di Cultura, dem DAAD, der Associatione Cieli Vibranti und dem Richard Wagner Verband.
Erste Opernengagements führten die junge Sopranistin schon an ehrere Häuser, u.a. Theater Solingen/Remscheid, Theater Hagen, Teatro Poliziano Montepulciano (Italien), die Oper Köln und ans Staatstheater in Nicaragua. Auch im Konzertfach ist Christine Léa Meier sowohl national als auch international zu hören. Konzertreisen führten sie als Solistin bereits bis ins südliche Afrika.
www.christineleameier.de

Sandra Schares wurde 1989 in Bitburg geboren und erhielt dort eine umfassende musikalische Grundausbildung sowie den ersten Gesangsunterricht. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für ein Lehramtsstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, das sie im Juli 2012 erfolgreich abschloss. Parallel nahm sie 2011 ihr Gesangsstudium bei Cynthia Jacoby an der Folkwang Universität der Künste Essen auf. Wichtige Impulse im Bereich der Liedgestaltung erhielt sie im Unterricht mit Xaver Poncette (Essen). Im Rahmen von Meisterkursen wurde Sandra Schares u.a. von Martin Wölfel (Alte Musik & Zeitgenössische Musik) und Anja Harteros unterrichtet. Besonders prägend für ihre Entwicklung war und ist die Zusammenarbeit mit dem Bassbariton Thilo Dahlmann.

Die junge Mezzosopranistin stand bereits während des Studiums in diversen Opernproduktionen auf der Bühne, wie zum Beispiel Poulencs „Les dialogues des Carmelites“ und Puccinis „Suor Angelica“, oder im Dezember 2014 die Partie der Mrs Grose in Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ in der Regie von Helen Malkowsky. Im August 2015 debütierte sie in „Les Contes d’Hoffmann“ bei den Opernfestspielen Bad Orb.

Sandra Schares ist mehrfache Preisträgerin des Internationalen Meisterkurses für Belcanto (Doreen DeFeis & James Hooper), sowie Stipendiatin der Dr. Hanns-Simon- Stiftung und des Richard-Wagner-Verbands Trier-Luxemburg.

Sophie Sczepanek (*1989) begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Die Begeisterung für das Instrument entfachten ihre Lehrer Andrea Chanicki-Moser (Kamen) und Andreas Beckmann (Sundern/Siegen). Nach ihrem Abitur folgte ein Studium der Klavierpädagogik an der Folkwang Universität der Künste Essen mit Exzellenzstipendium bei Prof. Till Engel und Wolfgang Klein-Richter, welches sie 2012 mit Diplom abschloss.

Neben ihren solistischen Studien begann sie sich mehr und mehr dem Lied und der Arbeit mit Sängern zu widmen. Ein Master-Studium „Duo vokal für Pianisten“ bei Prof. Xaver Poncette (Folkwang UdK) folgte, welches sie 2015 mit der Bestnote beendete. 2013 gewann sie den Humperdinck-Sonderpreis des cantando-parlando- Wettbewerbs St.Augustin/Bonn und wirkte bei den WDR 3 open auditions in Köln mit. Seit 2014 ist sie Stipendiatin der Stiftung Live Music Now Rhein-Ruhr. Dank eines Stipendiums des DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) konnte sie 2014/15 wertvolle Erfahrungen am Pariser conservatoire (pspbb) bei Prof. Ariane Jacob und Prof. Philippe Biros sammeln.

Neben einer regen Konzerttätigkeit als Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin im In- und Ausland (u.a. Philharmonie Essen, cité de la musique Paris) ist die Unterrichtstätigkeit und Musikvermittlung die zweite große Leidenschaft von Sophie Sczepanek. So unterrichtet sie zur Zeit u.a. an der Musikschule Hochsauerlandkreis und im privaten Rahmen.